Sonntag, 26. März 2017

Podcast: Top 20, 2000 - Part 2

Hot Damn! It's the Soggy-Bottom-Boys!!!





Welcome back to a new episode of 'Mattes Filmclub Podcast'!!

Today we continue with part two of my favourite films of 2000, this time from number 17 to 13. ENJOY!

You can follow me on LETTERBOXD and on twitter 

Freitag, 24. März 2017

Top 20 - 2000 Teil 1

Top 20 Filme - 2000 



I recorded a mini podcast in Engish talking about my Top 20 favorite movies from 2000. This particular episode is about films number 20 to 18 - a really short clip I hope you will enjoy!!!


                                      After the podcast, please click the header and an awesome song will pop up. My favorite band at the moment right now: BEACH SLANG!!


Hallo zusammen,

nach langer Zeit melde ich mich mal wieder mit einem neuen Eintrag. Hierzu wird es auch einen Podcast geben, den ich in nächster Zeit nachreichen werde. Seid gespannt, er wird garantiert auf Englisch sein.

In letzter Zeit bin ich auf der sensationellen Website LETTERBOXD aktiv. Dort schreibe ich in Kurzform über alle Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Kann ich nur jedem, der auch nur im entferntesten an Film interessiert ist, dort einmal vorbeizuschauen, man findet mich dort unter dem Namen "Likely Lad".

Im Anbetracht der Tatsache, dass es wirklich extrem leicht ist, auf dieser Website Listen von Filmen zu erstellen, nutze ich das doch heute einmal hier. Ich liebe es, Rankings herzustellen, in welcher Art und Weise auch immer, vor allem wenn es darum geht, die (meiner Meinung nach) besten Filme eines Jahres herauszustellen. Mein Ziel ist es, eine Aufstellung der letzten Jahre abzuliefern und heute wird direkt mit dem Jahr 2000 ("the distant future") begonnen. Viel Spaß mit meinen Tipps, wie immer gilt: Den Titel des Films anklicken für Trailer, etc.


Platz 20: "snatch" - Guy Ritchie, UK

Die Liste beginnt mit einem launigen britischen Gangster Reißer, über eine Bande von Gangstern, die auf den fetten Gewinn aus sind, man könnte fast von einem Ensemble-Film sprechen. Aber auch nur fast, denn hier wird mit so einer Rasanz ein launiges Action Schmankerl mit feinsten Dialekten präsentiert - unbedingt im Original anschauen - dass es eine wahre Freude ist. Brad Pitt in einer kaum wieder zu erkennenden Rolle als irischer Boxer und Jason Statham als Hauptfigur, mit der er richtig bekannt wurde, komplettieren diesen Streifen.

Und es geht auch so weiter, aber an Text soll es das heute erstmal gewesen sein.


Sonntag, 15. Januar 2017

Meine Oscar Prognose 2017, Teil 1: Best Picture



Hallo zusammen!!

Nach langer Zeit schreibe ich euch wieder, passend zur kommenden Oscar-Verleihung. Von den kommenden Filmen habe ich bislang nur wenige sehen können, allerdings kommt heute Abend ein vielversprechendes Werk dazu, welches ich in den kommenden Tagen ausführlich besprechen werde. Aber ohne lange Vorreden: AUF ZU DEN NOMINIERUNGEN!! (Inspiration erhalte ich häufig von Nathaniel Rogers sensationellem Blog "The Film Experience"). Ich gebe ich jedes mal einen kurzen Eindruck des Plots und einen Trailer zu den wichtigsten Filmen.

BEST PICTURE (Es sind bis zu 10 Nominierungen hier möglich, ich tippe auf 8)


La La Land - Modernes Musical vom "Whiplash"-Macher mit Emma Stone und Ryan Gosling.

Manchester By The Sea - Emotionales Familiendrama in Massachusetts um einen Mann, der sich plötzlich um einen Teenager kümmern muss.

Moonlight - Ein Film in drei Akten über das Leben eines jungen, homosexuellen Schwarzen.

Arrival - Sci-Fi Epos vom kanadischem Ausnahmeregisseur Denis Villeneuve ("Enemy", "Prisoners") bei dem Außerirdische auf die Erde gelangen und versuchen mit Menschen zu kommunizieren.

Hell Or High Water - Neo-Western über texanische Brüder, die Banken ausrauben.

Lion - Die verblüffende, wahre Geschichte über einen jungen Inder, der als Weise in Australien aufwuchs und herausfinden will, wo er tatsächlich aufwuchs.

Diese Filme sind zu 99% sicher dabei, ab jetzt wird es schwieriger... da die Nominierungen erst Mitte Januar eingereicht werden mussten, war dies ein Bonus für Filme, die erst spät im Jahr gestartet sind. Deshalb tippe ich auf:

Hidden Figures - Ein Crowdpleaser über schwarze Frauen, die zu Beginn der 60er Jahre in einem Amerika der Rassentrennung als wichtige Mitarbeiter bei der NASA arbeiteten.

Hacksaw Ridge - Die Geschichte über den ersten "Kriegsdienstverweigerer" der USA, der dennoch, ohne ein Gewehr in der Hand, in den Zweiten Weltkrieg zog - von Mel Gibson.

Ich würde noch "Silence" von Martin Scorsese hinzufügen, wenn es doch 9 Nominierungen werden sollten.











Sonntag, 24. April 2016

The Jungle Book (2016)

The Bear Necessities


Jon Favreau, USA 2016 - 8.5/10

Als Kind hat man seine zwei, drei Filme, die man ohne Probleme 50 mal schauen kann, ohne dass sie jemals langweilig werden können. Bei mir waren es vor allem die Perlen aus dem Hause Disney: "Der König der Löwen", "Aladdin," "Hercules" und eben "Das Dschungelbuch". (Meine Freundin kann dagegen ohne Probleme "Robin Hood" aus dem Kopf wiedergeben - "UDELELLI!!"). Ihr könnt mit Sicherheit die Reihen von bunten Videokassetten unter dem großen Fernseher in Wohnzimmer aus dem Kopf euch bildlich vorstellen. So war es mir eine große Freude, einem Film aus der nostalgischen Kindheit mit neuen Augen zu sehen. Allerdings war auch eine gewisse Sorge dabei, ob dieser Aufguss aus dem Computer die ähnliche Qualität wie der Klassiker aus dem Jahre 1967 erreichen könnte. Lest selbst:

Im Laufe der Jahre ist es in Mode gekommen, alte, geliebte Klassiker, meist eher schlecht als recht, von Zeichentrick, dank modernster Computertechnik zu neuem Leben zu erwecken. So ist es auch hier: Alles besteht aus Bildern, die in Computern entstanden sind. Alle Bilder? NEIN! Ein Haufen unbeugsamer... lassen wir das. Die männliche Hauptfigur, in Fakt der einzige Mensch im ganzen Film (mehr dazu später) wird vom Newcomer Neel Sethi gespielt. Er spielt seine Rolle durchaus überzeugend, was man von vielen anderen Schauspielern nicht gerade sagen kann; eine ansprechende Leistung, bedenkt man, dass er meist ganz allein vor riesigen grünen Wänden entlang rennen musste.

Doch genug von den Menschen, der Reiz des Films besteht in den, den Menschen doch sehr ähnlichen Tieren, die unglaublich gut vertont wurden. Zunächst ist da der weise Freund Mowglis - dem Geparden Bagihra (gesprochen von Ben Kingsley, in den Dialogen erinnerte er mich an Spongebobs Nachbarn Thaddäus, SO HANDSOME)...
...Ich muss doch wohl nicht etwa auf die Handlung des Films eingehen? Okay, ihr habt mich... Also Mowgli wächst allein unter Wölfen im Dschungel auf, wird ein Teil des Wolfsrudels und alles scheint seinen geregelten Lauf zu nehmen (sieht man einmal davon ab, dass Mowgli ein Mensch ist...) bis plötzlich der Tiger Sheer-Khan (gesprochen von Idris Elba "Striger Bell" aus "The Wire") auftaucht und Mowgli umbringen will. Wieso er das macht, wird hier nicht verraten, nur soviel, dass Mowgli von nun an allein durch den Dschungel streift, bis er auf...

... Baghiras alten Kumpel Baloo den Bären (Bill "F*cking" Murray, Ladies and Gentlemen) trifft. Mowgli und sein braunes, haariges, Gegenüber freunden sich schnell an (nicht so wie bei Leo DiCaprio in einem gewissen Film). Im Gegensatz zum Zeichentrick-Klassiker kommen in der 2016er-Version viele neue Handlungsstränge dazu. Ich will nicht zu viel verraten, doch sie passen alle sehr gut, vor allem wird so Mowglis Figur noch weiter ausgebaut. 

Es kommen noch viele weitere bekannten Figuren vor, unter anderem Kaa die Schlange (gesprochen von Scarlett Johannson) und King Louie, der sensationell von Christopher Walken vertont wurde, zwar dabei um einiges gigantischer und damit gruseliger als im Original rüberkommt, aber eine sehr viel interessantere Figur wurde. Eine große Freude. 

Kommen wir zuletzt zum großen Antagonisten: Sheer-Khan. Er wurde furchteinflößend animiert, Elbas Stimme passt hier perfekt: Mit tiefem Grollen marschiert er durch die verdörrte Steppe, auf der Jagd nach dem Menschenkind, das irgendwann einmal groß genug sein wird, um ihn gefährlich zu werden. Das geruhsame Leben im Dschungel, bei dem die Gemütlichkeit sonst - wenn es nach Baloo gehen würde - an der Tagesordnung sein würde, ist dahin.

Die Technik, die dieser Film benutzt, ist phänomenal, man möchte denken, dass reale Tiere genutzt wurden, so echt erscheint alles. Auch die Szenerie ist aufregend inszeniert worden, sei es bei den wilden Jagden der Wölfe mit Mowgli im Schlepptau durchs Unterholz, oder der gigantische, alte Tempel, in dem King Louie mit der Affenbande haust. Selbst die Songs aus dem Original kommen vor, die auch allesamt treffend platziert wurden, sodass es nicht zu einem 3D-Musical wurde. Die Laufzeit des Films vergeht wie im Fluge, die Länge von 105 Minuten geht unglaublich schnell dahin, man möchte eigentlich noch mehr über manchen Figuren sehen, so hat die Schlange Kaa nur leider einen Auftritt von gerade einmal ein paar Minuten, da wäre mehr drin gewesen.

Ansonsten ist dies eines der besten Remakes, die ich bislang im Kino erleben durfte. Ich betone das "Kino", denn dort lohnt es sich den Film anzusehen. "Iron Man"-Regisseur Favreau hat es geschafft, die alte Disney-Magie in umwerfenden Bildern wiedererwecken zu können. 



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